Termine
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Sa.03Jan.202619:30Theater Münster Neubrückenstraße 63 48143 Münster
Ruf der Heimat
http://jazzfestival.multimediadesign.net/programm/2026-shortcut/RUF-DER-HEIMAT.php
Internationales Jazzfestival in Münster: Ästhetik der Kontraste
Das Jazzfestival Münster ist die größte wiederkehrende Musikveranstaltung der Stadt und gehört in Deutschland zu den herausragenden Festivals der Jazzland-schaft. Es findet jährlich Anfang Januar statt und wird veranstaltet vom Kulturamt der Stadt Münster mit Unterstützung der Partner und Förderer des Festivals.
Das Jazzfestival Münster ist die größte wiederkehrende Musikveranstaltung der Stadt und gehört in Deutschland zu den herausragenden Festivals der Jazzland-schaft. Es findet jährlich Anfang Januar statt und wird veranstaltet vom Kulturamt der Stadt Münster mit Unterstützung der Partner und Förderer des Festivals.
Chick Corea, Don Cherry, Ornette Coleman, Carla Bley, John McLaughlin, Chet Baker, James „Blood“ Ulmer, Michel Petrucciani und Jacky Terrasson sind nur einige der Stars, die im Laufe der Festivalgeschichte auf den münsterschen Bühnen standen und das Publikum begeisterten.
Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die programmatischen Schwerpunkte des Festivals gewandelt. Charakteristisch ist zwar nach wie vor die Orientierung am zeitgenössischen Jazz. Fritz Schmücker, der künstlerische Leiter des Festivals, konzentriert sich aber bei seiner Suche nach aktueller Musik und neuer Kreativität in der Jazzlandschaft bereits seit Jahren auf Jazz aus Europa – natürlich ohne dabei den Blick für außereuropäische Strömungen zu verlieren.
So ist das Programm heute eine Mischung aus bekannten Jazzgrößen, vielen klanglichen Überraschungen und spannenden Newcomern. Das Festival hat sich zu einem internationalen Who-is-Who des unbekannten Jazz entwickelt, darunter jeweils viele Deutschland-Premieren. Die programmatische Handschrift folgt dem Prinzip einer „Ästhetik der Kontraste“, wie es Fritz Schmücker nennt. Das heißt nichts anderes, als dass der Ablauf des umfangreichen Programms einer inszenierten Dramaturgie folgt, in der den Zuhörerinnen und Zuhörern jeweils eine ganz andere Spielart des aktuellen Jazz geboten wird.
Diese Haltung ist geboren aus dem Freiheitsdurst, ungehemmt das zu präsentieren, was Schmücker für wichtig hält, und das sind, neben der schwer zu definierenden höchsten Qualität der Musik, Entdeckungen, Überraschungen und die Lust, das sonst Kleingedruckte groß herauszubringen, für die das Münsterfestival steht wie kein anderes in Deutschland.
(FAZ)Die Publikumsresonanz ist eindrucksvoll. So ist das Festival seit Mitte der 1990er-Jahre immer schon vor Beginn ausverkauft. In den ungeraden Jahren sorgen jeweils über 4.000 Besucherinnen und Besucher für vollbesetzte Ränge im Theater Münster – und für euphorische Festival-Stimmung. Die gute Atmosphäre, die familiäre Stimmung vor und hinter der Bühne und das dramaturgisch ausgefeilte Programm machen das Festival zu einem unvergesslichen Kulturereignis.
Vor mehr als 40 Jahren startete die Studierendenvertretung der Universität Münster das Internationale Jazzfestival Münster. Seit 2004 ging in den geraden Jahren jeweils der Konzertabend „Jazz Inbetween" über die Bühne, das dreitägige Internationale Jazzfestival fand alle zwei Jahre statt. Beginnend mit 2020 wurden beide Veranstaltungen in ihrem programmatischen Inhalt und künstlerischen Anspruch erfolgreich zusammengeführt. Der einzigartige Münsterzuschnitt besteht seitdem in dem jährlichen Wechsel einer „Shortcut"-Ausgabe des Internationalen Jazzfestivals mit der dreitägigen Ausgabe.
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Fr.16Jan.202619:00Bücher König, Bahnhofstr. 41 Neunkirchen, Saarland 66538 Deutschland
Jazz History
Jazz History – Geschichten und Musik aus den Anfangsjahren des Jazz
Jazzmusik (die Musik, wie den Begriff, gibt es seit mehr als 100 Jahren), eine Musik, die sich permanent verändert und erneuert, eine Musik in ständiger Bewegung.Deshalb jetzt mal ‘ne kleine Rückbesinnung
1962 veröffentlichten Nat Shapiro und Nat Hentoff das Buch „Jazz erzählt. Von New Orleans bis West Coast“ mit Interviews mit damals noch lebenden, schon sehr bejahrten Jazzmusiker/innen, die die Anfänge dieser Musik noch erlebt haben und die von ihren Erlebnissen authentisch und direkt erzählen.
Paulina Ella Thewes liest aus diesem Buch die Originaltexte von und über die Jazzer/innen, die ab den 20iger Jahren Musikgeschichte geschrieben haben.
Texte über New Orleans und Storyville, über die Anfänge der Jazzmusik, das Leben und die Lebensumstände der Menschen dieser Zeit.
Umrahmt werden die Texte mit Live Musik von den saarländischen Jazzern Jan Oestreich (Kontrabass) und Christof Thewes (Posaune)
mit Standards und Stücken von Louis Armstrong, Duke Ellington, Charlie Parker uva.
Alter JAZZ in ungewöhnlicher Besetzung, leidenschaftlich präsentiert und mit schönen Geschichten verfeinert, akustisch und direkt.
Wir bitten um Reservierung vorab unter 06821/12921 oder per E-Mail: info@buecher-koenig-nk.de

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Di.20Jan.202619 UhrRaum für Kunst, Luisenstr. 16, Darmstadt
Thewes - Honecker
Christof Thewes, Posaune
Thomas Honecker, GitarreChristof Thewes und Thomas Honecker spielen seit Jahrzehnten zusammen - in minimalistischer Duo Besetzung, in Combos (Gutter Music, Yahoos) oder in Großformationen wie der "Darmstädter Saarbrücker Freundschaft". Heute sind sie im Raum für Kunst zu hören, wo der Leipziger Künstler Erik Weiser in der Ausstellung "Illusion einer Zukunft" Arbeiten aus seinen Werkgruppen replay, reprise, coleoptera und andere Objekte zeigt.
Eine Veranstaltung des Raum für Kunst mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.
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Fr.23Jan.202619:30 UhrKühlspot Social Club Lehderstraße 74-79 13086 Berlin
Ein Roder Thewes
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So.25Jan.202616:30 (Einlass ab 16:00)Kulturbistro "Terminus", Bleichstr. 32, 66111 Saarbrücken
Ein Roder Thewes
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Sa.31Jan.202618 UhrSulzbachtalstraße 135 Saarbrücken, Saarland 66125
Swinging Berserk
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So.08Feb.202615:30Reinbeckstraße 9, 12459 Berlin Schöneweide
Anna Kaluza Quartett
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Sa.14Feb.202619 UhrBei Thewesen , Illingerstr.110, 66578 Schiffweiler
Christof Thewes SurRealBOOK Quartet - SHOW 1
Spielraum e.V. präsentiert: MusikAktion ANALOG
Christof Thewes Quartet plays
"The SurRealBook (Buchstabe „T“)
Show I: SA 14. Feb. 2026 um 19:00
(Hauskonzert bei Fam. Thewes, Illingerstr. 110, 66589 Landsweiler-Reden)Show II und III: SO 15. Feb. um 11:00 und um 16:30
(im "Terminus", Bleichstr. 32, 66111 Saarbrücken)Eintritt: 10.- € (ermäßigt 6.- €; solidar 15.- €)
mit
Christof Thewes – Posaune / Komposition
Hartmut Oßwald - Baritonsaxophon
Benjamin Lehmann – Kontrabass
Martial Frenzel – SchlagzeugEndlich ist es wieder soweit : das SurRealBook-Quartett macht weiter und nimmt live unter den Augen und Ohren musikinteressierter Leute sein Opus Magnum auf.
Diesesmal ist der Buchstabe “T“ dran, mit Kompositionen von 1979 bis heute. Mit Titeln wie „TANGO TOURETTE“, die „TAUSEND AUGEN DES DR: FAUSTOS“, „TOILET BOWLING“ und und und …
Da wir für das Hauskonzert am 14.02. nur eine begrenzte Zahl an Gästen beherbergen können,
bitten wir um Voranmeldung: per E-Mail unter ch.thewes@t-online.de oder burkhardullrich@web.de.Neue Bandcampveröffentlichung !!!
Die Aufnahmen des Quartetts mit Titeln aus dem SurRealBook, die mit „J“ beginnen, sind jetzt veröffentlicht:
https://christofthewes.bandcamp.com/album/surrealbook-j
und wie immer wird auch “Caligari“ gespielt.
Die Presse schreibt : „…so frei kann Jazz sein, ohne FREE JAZZ zu sein…“
Diese Ankündigung und weitere Informationen findet Ihr auch auf unserer Homepage:
https://www.spielraum-verein.deInfos und Musik von Christof Thewes unter
https://christofthewes.bandcamp.com und unter
http://www.christofthewes.de -
So.15Feb.202611:00 Uhr"Terminus", Bleichstr. 32, 66111 Saarbrücken)
Christof Thewes SurRealBOOK 'Quartet - SHOW 2
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16:30"Terminus", Bleichstr. 32, 66111 Saarbrücken)
Christof Thewes ASurRealBOOK Quartet - SHOW 3
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Mi.25Feb.202620:00 UhrZimmertheater Speyer Flachsgasse 3 Speyer, 67346
Thewes-Gramss-Cerin
Herings Kultureller Salon No. 22 (SP) mit Christof Thewes und Sebastian Gramss
25 Februar @ 20:00
Herings kultureller Salon 22
Christof Thewes – Posaune
Sebastian Gramss – Kontrabass
Hering Cerin – Schlagzeug, Krimskrams + ModerationEintritt frei
Jazzpages Logo
facebook | instagram | schindelbeck.net
© 1997 – today | ISSN 2751-4099Zimmertheater Speyer
Flachsgasse 3
Speyer, 67346 -
Sa.28Feb.202620 UhrIm “Hendriks”, Blumenstraße 17, Saarbrücken
Saarbrücker Jazz + Groove Quartett
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So.01März202615:00 UhrIndustriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Ruf der Heimat
Sonntag 1. März '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Willi Kellers 75!Willi Kellers
Foto: Uli Templin
Schlippenbach / Askari / Kellers
Alexander von Schlippenbach – piano
Reza Askari – bass
Willi Kellers – drumsJulie Sassoon solo
Julie Sassoon – pianoRuf der Heimat
Christof Thewes – trombone
Thomas Borgmann – reeds
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drumsEtwas verspätet nun das Jubilee des Jazzkeller69 e.V. auf 75 Jahre Willi Kellers.
Schwierig genug schon einen Termin zu finden, weil er mit intensivsten Proben für das Theaterstück „Tanzende Idioten“, anschließender Premiere und Aufführungen, sowie noch Abstecher zum Jazzfestival Münster, terminlich eng eingebunden war.
Wir freuen uns ihn nun an diesem Nachmittag mit alten & jungen Weggefährten an seiner Seite feiern zu dürfen.
Dazu hat er sich ein Trio ausgesucht mit Alexander von Schlippenbach, der schon da war, als Kellers grade erst anfing. Beide sind Urgesteine im deutschen Jazz und der Improvisation.
Mit dabei Reza Askari, einer der gefragtesten Bassisten der jüngeren Generation, ausgestattet mit großer Klangvielfalt, rhythmische Präzision und melodische Tiefe.
Anschließend wird Julie Sassoon auf spannende, solistische Entdeckungsreise gehen, vielleicht „von flirrender Schönheit“, wie Ulrich Steinmetzger in der Leipziger Volkszeitung von einem Solokonzert berichtete.
Zum Abschluss dann das älteste aktive Quartett von Willi Kellers, dass er vor inzwischen 33 Jahren mit Thomas Borgmann zusammen gründete und wohl immer wieder für Überraschungen gut ist: Ruf der Heimat
„Bei der „Shortcut“-Ausgabe des Jazzfestivals Münster 2026 war selbst der Free Jazz sehr besonders….“ hieß es dazu in der Westdeutsche Allgemeine Zeitung am Anfang des Jahres „und legten einen fulminanten Start hin (…) Sie spielten dieses Spiel so mitreißend, dass das Publikum ihrem Zauber erlag…“, wie Henning Bolte weiter im französischen Citizen Jazz schrieb.
www.willikellers.de
www.juliesassoon.com
www.rufderheimat.de -
Fr.13März202620 UhrBreite Straße 63 , Saarbrücken-Malstatt
Phase Vier extended
BREITE63
Programm
CAFÉ63
2026JAZZ
JAZZZEIT
FREITAG, 13.03.2026
| ab 20:00 UHR |PHASE IV EXTENDED & EDGAR KNECHT TRIO
EINTRITT:
12 EURO/ ERM.: 10 EUROPHASE IV EXTENDED
Christof Thewes (Posaune, Komposition), Sabine Noß (Gesang), Hartmut Oßwald (Saxophone), Daniel Schmitz (Trompete), Claudia Hahn (Querflöte), Julien Blondel (Cello), Johannes Schmitz (Gitarre), Jan Oestreich (Kontrabass), Martial Frenzel (Drums).Die neue Bandcampveröffentlichung von Phase Vier - Quartett,Quintatt,Oktett,Big Band
https://christofthewes.bandcamp.com/album/silvertowers-complete-recordings
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Di.24März202620 Uhrla Schungfabrik de Tétange, Luxembourg
Pagliarini, Thewes, Fonda et Perfido
Pagliarini, Thewes, Fonda et Perfido présentent du jazz sans frontières
Ce soir, à la Schungfabrik de Tétange, le printemps surgit dans l’élan et dans le souffle avec un quartet transatlantique emmené par Luciano Pagliarini, figure libre et vibrante du jazz. À ses côtés, Christof Thewes, Joe Fonda et Peter Perfido viennent provoquer l’étincelle, faire monter une musique de frontière, de mémoire et de feu.

Deux des quatre musiciens de l’EuropAmerican Combo: Joe Fonda (g.) et Luciano Pagliarini (d.) Photo: Alfred Bisenius
C’est une ligne de crête qui s’annonce, autrement dit une nuit où l’Europe et l’Amérique ne se regardent pas du tout de loin mais se soufflent au visage, dans le cuivre, le bois, la peau, la corde, puisque Luciano Pagliarini y convoque Christof Thewes, Joe Fonda et Peter Perfido sous le nom d’EuropAmerican Combo. Ainsi, ce, avant de repartir dès le lendemain en Allemagne, au Kino 8 ½ de Saarbrücken, pour le prologue du 11e FreeJazzFestival, cette fois avec Joe Fonda, Peter Perfido et Ada Rave. Tétange n’est alors pas une halte, mais le premier foyer d’un embrasement, soit l’instant où la musique passe la frontière et continue sa course.
Né à Differdange, Luciano Pagliarini est musicien, compositeur, passeur, homme d’archives; il porte dans un même corps la mémoire du Minett et l’urgence du jazz vivant. Pagliarini est le fils d’un mineur et accordéoniste et d’une mère employée dans le textile, enraciné dans ce Sud où les hauts-fourneaux ont longtemps dessiné l’horizon, puis devenu l’un des grands collecteurs de la mémoire orale de la région, avant d’installer en 1990 sa Brigade d’Intervention Musicale en Lorraine, de lancer plus tard Total Trio, et, depuis 2018, de jouer et d’enregistrer régulièrement à New York, au point d’être un membre à part entière de la scène downtown, lui qui a prolongé ce fil avec son cycle „For Peter“, hommage à Peter Brötzmann. Le musicien passionné transporte des territoires entiers, des voix ouvrières, des voyages, des disques et des cicatrices, jusqu’à transformer toute cette matière en mélodies.
Luciano Pagliarini bien accompagné
À ses côtés, Christof Thewes est un tromboniste-compositeur capable de faire tenir dans un même geste le jazz moderne, l’improvisation libre, la musique nouvelle, mais également l’énergie du rock, du funk et des formes plus expérimentales. Depuis des années, il mène des projets qui vont du solo au big band, avec cette science du débordement contrôlé qui fait les musiciens vraiment dangereux, c’est-à-dire vraiment vivants. Si on le retrouve dès le lendemain dans le FreeJazzFestival de Saarbrücken, en duo avec Volker Schütz puis avec les Swinging Berserks, cela ne fait que renforcer cette image d’un artiste qui n’arrête jamais d’alimenter le feu.

Le tromboniste-compositeur Christof Thewes jouera aux côtés de Pagliarini, Fonda et Perfido Photo: Alfred Bisenius
Joe Fonda, lui, apporte à cette soirée ce que peu de contrebassistes savent offrir avec une telle évidence, à savoir une intelligence en mouvement, puisque cet Américain né à Amsterdam (pas la capitale des Pays-Bas, mais l’État de New York), formé notamment à Berklee, a traversé plusieurs des grandes lignes de force du jazz des dernières décennies, de Wadada Leo Smith à Anthony Braxton, dont il fut le bassiste dans les ensembles majeurs de 1984 à 1999, en incluant Archie Shepp, Bill Dixon, Dave Douglas, Han Bennink ou Carla Bley. Sur une base rythmique et harmonique forte pour des improvisations longues, tantôt fiévreuses, tantôt contemplatives, avec Fonda, la contrebasse remet de l’horizon dans chaque phrase. Sa présence auprès de Pagliarini donne au rendez-vous de ce soir une mémoire américaine, avec cette autorité qui n’a plus rien à prouver parce qu’il joue depuis longtemps à un niveau où la musique habite le monde ou bien où la musique est habitée par le monde.
Puis il y a Peter Perfido, né quant à lui à Hartford, Connecticut, batteur et percussionniste au parcours déployé sur cinq décennies et quatre continents, passé par le Hartford Conservatory of Music puis le Cornish Institute of the Arts, musicien qui a travaillé avec Chet Baker, Lee Konitz, Gary Peacock, Tomasz Stańko, Anthony Braxton et d’autres, avant de s’installer en Europe et d’y développer cette frappe qui n’appuie jamais là où on l’attend et cette élégance de faire danser le temps tout autant que d’ouvrir le groupe dans le même mouvement.

Un des Américains du groupe: Peter Perfido Photo: Alfred Bisenius
Fusion et étincelles
Le feu d’artifice de leur fusion naît de trois chocs, via ces rencontres où la musique prend feu, oui, parce que chaque voix arrive avec son grain propre. D’abord, le choc des timbres: le saxophone de Luciano Pagliarini, nerveux et incisif, avec ce phrasé qui peut vriller puis s’ouvrir soudain en lignes plus larges, se frotte au trombone de Christof Thewes, plus charnel, capable d’étirer une note jusqu’à la torsion. Il y a le choc des régimes de temps: Joe Fonda donne son ossature mouvante, en faisant avancer le discours chargé de relief harmonique. Face à lui, Peter Perfido peut choisir de creuser le sillon, d’enclencher un groove dense ou d’alléger la pulsation, de rendre poreuse la musique si bien qu’elle inspire et expire autrement comme une masse qui se contracte et qui se détend. Sans oublier le choc des traditions.
Pagliarini vient avec Parker dans le sang, avec l’Europe improvisée dans l’oreille et avec cette fidélité au souffle libéré qui passe aussi par Brötzmann. Thewes débarque avec toute une liberté contemporaine du trombone, son goût des lignes qui dérapent et des formes qui ne se laissent pas refermer. Fonda porte en lui l’école Braxton, Wadada, l’art et la manière de garder à la musique sa charpente jusque dans l’ouverture. Perfido sait ce que le jazz doit au blues et ce que la circulation entre les mondes peut produire de jeu et d’espace. De ces frottements naît une musique ardente et affranchie, capable de passer du bloc sonore à la conversation, de l’émeute de timbres au chuchotement, du heurt frontal au détail le plus millimétré. Il faut écouter ces quatre musiciens: ils ont beaucoup à dire.
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Do.26März202620 UhrTheaterschiff Saarbrücken
Thewes /Schütz Swinging Berserks 4tet JR3
11. FreeJazzFestival Saarbrücken
prolog, mi. 25. märz '26:
Free Jazz vs. Pop Jazz
Pagliarini / Fonda / Perfido / Rave
Step across the Border -A ninety minute celluloid improvisation
auftakt, do. 26. märz '26 uhr:
Thewes /Schütz
Swinging Berserks 4tet
JR3
1. festivaltag, fr. 27. märz '26:
Bioluminus
Houtkamp / Beresford / Blume / Tramontana
Christian Marien Quartett
2. festivaltag, sa. 28. märz '26:
LDL
Wilkinson / Edwards / Noble
Lean left
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Fr.10Apr.202620 UhrGüterbahnhof Bremen – Areal für Kunst und Kultur 28195, Bremen, Deutschland
Hydropuls
Freaques de la Musique im Tor 9: Ottone Pesante (IT) Hydropuls (D)
Von freaques_de_la_musiqueÖffentliche Veranstaltung
Niemand nimmt teil
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Sa.11Apr.202614 UhrImmerhin - Bahnhofplatz 2, Würzburg
Hydropuls
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Sa.18Apr.202620 UhrMittelsaechsisches Theater Freiberg
Phase Vier extended
50. Freiberger Jazztage
Graphik: Maximilian Koch
Die IG Jazz lädt Jazzfans und Interessierte herzlich zu den 50.Freiberger Jazztagen ein!
Karten an der Abendkasse oder über eventim (mit Aufschlag)
Reservierungen: per e-mail über IG-jazz@gmx.de (Abholung an der Abendkasse)
Empfehlung: Festivalticket:
(umfaßt 4 Konzerte: Mi 15.4. + Fr. 17.4. Theater + Sa. 18.4. Theater + So 19.4. Petrikirche
Veranstaltungen zu den Jazztagen:
15.04.2026 Diego Pinera Quartett Odd Wisdom
20:00 Uhr, Chillout, Konzert- und Ballhaus Tivoli, Dr.-K
16.04.2026 JAZZ meets KLASSIK
19:30 Uhr, Nikolaikirche; Buttermarkt; Freiberg
17.04.2026 Bjoern Luecker Berlin Ensemble & Simon Spiess Helio
20:00 Uhr, Mittelsaechsisches Theater Freiberg
18.04.2026 JAZZ fuer Kinder
10:30 Uhr, Kita Hornmuehlenweg, Hornmuehlenweg 4
18.04.2026 Chris Jarrett
15:00 Uhr, Mittelsaechsisches Theater Freiberg
18.04.2026 KIND & PHASE VIER extended
20:00 Uhr, Mittelsaechsisches Theater Freiberg
19.04.2026 The Sax Puppets
17:00 Uhr, Petrikirche, Petriplatz
20.04.2026 Jazz und Film: Jazzclub - Der fruehe Vogel faengt den Wurm
20:00 Uhr, Audimax, Winklerstrasse 24
Kurz-Informationen
Datum: 15.04.2026 bis 20.04.2026 Beginn: 20:00 Uhr Ende: 23:00 Uhr Ort: Kategorie: Konzert Preisauskunft
Keine Preisauskunft verfügbar



Über diese Veranstaltung
Hydropuls (DE)
Highspeed Hardcore Jazz
Thomas Lengert: bass, composition
Christof Thewes: trombone, composition
Hartmut Oßwald: baritone saxophone
Johannes Schmitz: guitar
Martial Frenzel – drums
Hydropuls ist eine hochenergetisches Konglomerat aus rohen Kräften und akribischen Improvisation. Christof Thewes, altgedienter Improvisator, spielt derzeit auch in Alexander von Schlippenbachs Globe Unity Orchestra. Thewes und Bariton-Saxofonist Hartmut Oswald prägen die kraftvoll melodischen Formen des Quintetts mit schroff tosendem und dennoch fließendem Sound im tiefen Frequenzbereich und über einem aufgewirbelten Boden aus durchaus funkenden Grooves. E-Bassist Tom Lengert, der als gebürtiger Franzose mit Wurzeln im Hardrock Hydropuls zu einem feurigen Ansatz verschmilzt, bietet freie Improvisation mit einer groovelastigen Jazz- Rock-Struktur.
Mit dem Spiel von Gitarrist Johannes Schmitz wiederum kommt das hektische Chaos der New Yorker No-Wave-Szene Ende der 1970er-Jahre aufs Tableau. Funkrockende Läufe durchbrechen mit selbstsicherer Wucht, entfesselte Soli bringen Schlagzeuger Martial Frenzel in rasante Tempi, entfesseln den puren High Speed Underground. Komplexen Kompositionen, raffiniert aggressiv und in der Wucht ihrer Attacke eine messerscharfe Präzision.
https://krischall.bandcamp.com/track/feet-and-fire
Ottone Pesante (ITA)
Brassmetal Grindcore Rabatz
Francesco Bucci – Trombone
Paolo Raineri – Trumpet
Beppe Mondini – Drums
Übersetzt man den Bandnamen, so bekommen die Worte schweres Messing eine wahrhafte Bedeutung, in der falbelhaften Besetzung von Schlagzeug, Posaune und Trompete hat das edle Metall eine recht gewichtige Rolle eingenommen und auch die Streifzüge in verschiedene Metalstile geben dem Namen alle Ehre.
Weil ein warmer Trombonen-Wickel ja gegen böse Dissonanzen helfen soll, und auch weil Shane Embury von Napalm Death auf dem aktuellen Album ein paar Synthklänge beigetragen hat, sollte man Ottone Pesante als gesundheitsfördernd einstufen.
Pomp, Legato, Crescendo, beizeiten orchestral angelegt, sind Ottone Pesante ein instrumental experimentelles Trio mit Posaune, Trompete und Schlagzeug. Bereits in ihren frühen Werken entwickeln Ottone Pesante einen unnachahmlichen und hochgradig originellen Sound, der sich durch den umfangreichen und zunehmenden Einsatz von Elektronik auf den Blechblasinstrumenten, sowie ein unverkennbares Schlagzeugspiel mit starken Wurzeln im Grindcore, als auch in der rhythmisch klanglichen Erforschung auszeichnet.
https://ottonepesante.bandcamp.com/.../late-bronze-age...