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Samstag 27. Januar 2018
20:00 Uhr im Spielraum Heiligenwald
Eintritt: 10 Euro (6 Euro erm.)
Beginn: 20:00 h
Interview
Uwe Oberg im Gespräch mit Burkhard Ullrich
Uwe Oberg ist wohl einer der schillernsten Musikerpersönlichkeiten Deutschlands im Spannungsfeld Jazz und frei improvisierter Musik. Seit Jahren steter Gast auf Saarlands Bühnen und auch im Spielraum kein Unbekannter, gibt er im Gespräch mit Burkhard Ullrich Einblicke in seine mannigfaltige musikalische Arbeit.
Musik
Oberg/Roder/Thewes – Panic Chamber Music
Uwe Oberg – Piano
Jan Roder – Kontrabass
Christof Thewes – Posaune
 
Seit nunmehr 15 Jahren spielen Uwe Oberg und Christof Thewes in unterschiedlichsten Formationen und musikalischen Zusammenhängen miteinander, nach längerer Pause nun endlich auch mal wieder im Spielraum. Verstärkt durch den Berliner Bassisten Jan Roder spielen sie Kammermusik akustisch, intensiv, direkt.
[BILD: Uwe Oberg]
(Photo: Julia Kneuse)
Uwe Oberg
“Oberg ist einer der Wenigen, der amerikanische und europäische Improvisationsmusik tatsächlich zu verbinden vermag; einer der interessantesten Pianisten am gefährlichen Terrain zwischen Neuer Musik und freiem Jazz, der vor allem durch seine ökonomische Spielweise besticht.” (OTMAR KLAMMER / ORF)
“… alles, was er in die Hände nimmt, bekommt mehr Glanz, wird intensiviert.” (ART LANGE / CHICAGO)
1962 in Offenbach geboren, begann er mit sieben Jahren Klavier zu spielen, ging durch populäre Musikstile und landete in den frühen 80er Jahren beim Jazz. Autodidakt. Seit 1986 ist er Mitglied der KOOPERATIVE NEW JAZZ / ARTist Wiesbaden.
Mit seinem einzigartigen und unverkennbaren Stil spielt Uwe Oberg an der Schnittstelle zwischen Jazz und neuer improvisierter Musik. Seit den 80er Jahren ist er in zahlreichen Kontexten aktiv: Er spannt den Bogen vom Inside-Piano zu eigenen Kompositionen und der Musik von Monk. Mit dem international besetzten Quartett ROPE ist es freie Improvisation, LACY POOL widmet sich vor allem Steve Lacys Kompositionen, und im Duo mit SILKE EBERHARD spielt er Musik, die mit Paul Bley verknüpft ist, als auch eigene Stücke.
Ferner sucht er immer wieder improvisatorische Begegnungen, etwa im Duo mit Heinz Sauer, Xu Fengxia oder im Trio CUSH mit Saadet Türköz und Paul Lovens. Weitere Kooperation mit: Alfred Harth, Peter Kowald, Tony Oxley, Matthias Schubert, Uli Phillipp, Sven-Ake Johansson, Jazzensemble des HR, Rudi Mahall, Evan Parker, Axel Dörner, Heinz Sauer, Subroto Roy Chaudhuri, Rajesh Mehta, Carl Ludwig Hübsch, Urs Leimgruber, Frank Gratkowski, Christof Thewes u.v.a.
Außerdem komponiert und spielt er Theatermusik sowie Musik für Tanz & Literatur. Workshops. Zahlreiche CD-Einspielungen.
Im Deutschen Filmuseum Frankfurt/M. und Caligari Wiesbaden bespielt er Stummfilme.
Außerdem kuratiert er das Jazzfestival JUST MUSIC in Wiesbaden.
2007 wurde Oberg mit dem HESSISCHEN JAZZPREIS ausgezeichnet.
Christof Thewes
  • arbeitet als Posaunist, Komponist+Arrangeur.
  • leitet verschiedene Ensembles und Musikprojekte von Solo bis Big Band, die sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik bis hin zu experimenteller Rock, Funk und Popmusik bewegen
  • gegenwärtig realisiert er diese Musik als Komponist und Leiter in den Musikgruppen Christof Thewes Quartet, Undertone Project (Duo bis Oktet ), in der Big Band Little Big Band, in den Neue Musik Ensembles Modern Chamber Trio (Ensemble ), in derExperimental-Popgruppe Phase 4, in dem Soloprojekt Trombonealone, in der Progrock-Jazzformation The Matter of Taste, in dem Christof Thewes Trio in den Duoformationen Thewes-Mahall, Thewes-Oestreich, Thewes-Oßwald.
  • arbeitet im Bereich Literatur, Theater und Musik mit dem Schriftsteller, Filmemacher und Sprecher Alfred Gulden in der Formation Gulden–Thewes zusammen.
  • zusammen mit der Sängerin Anette von Eichel VoicesNoisesLungs’nTongues.
  • zusammen mit dem Bassisten Jan Roder die Free Jazzformation Roder-Thewes und Griener–Roder–Thewes
  • als Ensemblemitglied in den Gruppen Anna Kaluza Quartet, Monkolog 16
  • spielt im Globe Unity Orchester , in der Uli Gumpert Workshop Band,dem Zentralquartett mit Wolf+Pamela Biermann
  • Improvisationskonzerte Konzerte mit Alexander von Schlippenbach, Paul Lovens, Rudi Mahall, Evan Parker, Roger Turner, Willie Kellers, Uli Boetcher, Eddie Prevost, Tomas Ulrich, Matthias Schubert, Axel Dörner, Olaf Rupp uva.

(Photo: Alexander Schaffer)
Jan Roder
Jan Roder studierte Musik in Hannover. Er begann seine Karriere als Rockmusiker und lebte längere Zeiten in Brasilien. 1995 kam er nach Berlin, wo er mit Musikern wie Ulrich Gumpert, Ernst-Ludwig Petrowsky, Manfred Schoof, Uschi Brüning, Joachim Kühn, Aki Takase, Gunter Hampel, Mircea Tiberian und Axel Dörner Tourneen und Konzerte spielte.
Als Nachfolger von Joachim Dette bildet er mit Axel Dörner, Rudi Mahall und Uli Jenneßen die Band Die Enttäuschung, die neben eigenen Stücken gemeinsam mit Alexander von Schlippenbach das Gesamtwerk von Thelonious Monk im Repertoire hat. Mit Björn Lücker und Henrik Walsdorff bildet er die Gruppe The Most. Daneben wirkt er im Caciula Trio (mit Maurice de Martin und Ben Abarbanel-Wolff) und der Gruppe JR 3, dem Silke Eberhard Quartett und dem Zoran Terzic Trio mit und tritt als Duopartner von Maria Răducanu auf.
Allgemeine Info
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Spielraum Heiligenwald

Heiligenwalder Str. 114 (An der Ecke zur Friedrich-Ebert-Str. !!!)
66578 Schiffweiler (Ortsteil Heiligenwald)

Tel: 06821 630 990

Wichtig: Der Spielraum befindet sich  im Ortsteil Heiligenwald! Die Ecke Heiligenwalder Str./Friedrich-Ebert-Str. ist die beste Orientierung. Sonst  landet ihr vielleicht in Schiffweiler und findet uns einfach nicht.

>>> Wegbeschreibung

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Von |2019-08-14T22:44:03+02:00August 14th, 2019|Kommentare deaktiviert für oberg-roder-thewes

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